YOGA ALS WEG

Von Nicola Jütting

Yoga ist ein Weg. Ein Weg, auf dem ich – ganz konkret, Schritt für Schritt – gehen und persönlicher Entfaltung und Wandlung Raum geben kann. Ein Weg, der immer beides im Blick hat: Die eigene Lebensgestaltung als auch unser Handeln Im Alltag und im Umgang mit anderen.

Yoga ermutigt uns zu eigenem Beobachten, zu selbst gewonnenen und damit tragfähigen Einsichten. Zu einem Vertrauen, das auf eigene Erfahrung beruht.

Dafür stellt es uns eine Vielfalt an Übungsweisen bereit, die zu diesem eigenen Erfahren einladen.

Bedeutsame Schlüssel für diese Entfaltungsprozesse sind eine achtsame, wertschätzende Selbstwahrnehmung, innere Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit sowie die innere Haltung von offener Präsenz – sowohl mir selbst als auch anderen gegenüber.

 

DIE ESSENZ

Yoga ist SPÜRENDES ERLEBEN. Als achtsamkeitsbasiertes Verfahren stellt spürendes Wahrnehmen und inneres Gewahrsein in den Mittelpunkt der Übungspraxis.

Im aufmerksamen Umgang mit dem Körper, Atem und Geist eröffnet sich ein Raum für bewusstes Erleben. Die daraus gewonnenen persönlichen Erfahrungen laden ein zu einer Begegnung mit uns selbst und den verschiedenen Ebenen unseres Seins.

Von Bedeutung ist dabei, die Individualität eines jeden Einzelnen zu sehen, so dass jede Person in den für sie passenden Schritten das eigene Potential entfalten kann.

 

DIE INHALTE

KÖRPERPRAXIS

In der Körperpraxis entwickelt sich Achtsamkeit aus der Bewegung heraus und fördert die Fähigkeit, den Körper feiner wahrzunehmen und zu verstehen.

Dabei steht nicht das Äußere, die Form einer Körperhaltung, im Mittelpunkt, sondern eine positive Veränderung im Körper(erleben).

Es entsteht die Möglichkeit, vorhandene Blockaden zu verringern, Wohlgefühl und Kompetenz im Umgang mit dem Körper zu erweitern und neue Freiheiten zu gewinnen.

 

ATEMPRAXIS

Beim Üben der Atempraxis geht es darum, mit Hilfe verschiedener Techniken den Atem zu verfeinern und so zu regulieren, dass er eine besondere Qualität bekommt.

Diese Qualität im Atem beruhigt, konzentriert, klärt den Geist und wirkt sich positiv auf die psychophysiologische Gesamtregulation aus.

MEDITATIONSPRAXIS

Hier steht der Geist im Fokus des Übens. Es geht es darum, ihn zu sammeln, auszurichten und die Ausrichtung zu erhalten.

Spürbar wird ein ausgerichteter Geist über ein Gefühl von innerer Ruhe und entspannter Wachheit anstelle von sprunghafter Dynamik, die uns oft in unserem Alltag begegnet.

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